Notopfer Film

Produzenten, Schauspieler, der Dachverband der Filmschaffenden und andere fordern ein Notopfer von 25 ct / Monat pro Haushalt für die Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in unserer Branche.
 
Ursprünglich war im Gespräch, die gesamten prognostizierten "Überschüsse" durch die Haushaltsabgabe für diesen Zweck zu nutzen. Die KEF schätzte diese auf 73 ct pro Haushalt.
 
Aber schon in ihrer Antrittsrede bei der Produzentenallianz am 6. Februar machte Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters (CDU) klar, dass Politiker wie sie selbst bei den Wählern im Wort seien, etwaige Mehreinnahmen an die Privathaushalte zurückzugeben.
 
Wegen einiger Filmschaffenden werden sie wohl nicht darauf verzichten, einmal ein Wahlversprechen zu erfüllen.
 
Vor diesem Hintergrund wird klar, dass die 25 ct eine Bitte der Filmbranche um einen Kompromiss sind. Hoffen wir, dass wenigstens dieser erreicht wird.
 
Mehr zum Thema und die Stellungnahme der Verbände als PDF hier.
 
R. Dienes